1st Note

Roland

Roland V-STAGE 76 Testbericht

Roland V-STAGE 76 im Test: das V-STAGE mit Waterfall-Tastatur für Orgel, E-Piano und Synth

76 Tasten 15.2 kg Semi-weighted Profi

Bewertungen

1.9 5.5 5.2 2.5 3.1 Anfänger Nachtübung Tragbarkeit Authentisches Spielgefühl Preis-Leistung

Anfänger

1.9

Nachtübung

5.5

Tragbarkeit

5.2

Authentisches Spielgefühl

2.5

Preis-Leistung

3.1

Kaufmöglichkeiten

UVP

3.210 €

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So wurden die Bewertungen berechnet

Anfänger

1.9
Faktor Dieses Piano Punkte
Grundwert 0.5
Lernfunktion Nein +0
App-Anbindung Nein +0
Bluetooth MIDI Nein +0
Aufnahme Nein +0
Übe-Grundfunktionen (Metronom / Transponierung / Layer-Split) Ja +0.6
Ständer im Lieferumfang Nein +0
Dämpferpedal im Lieferumfang Nein +0
Vorinstallierte Stücke 0 +0
Klangvielfalt 400 klänge +0.8

Nachtübung

5.5
Faktor Dieses Piano Punkte
Grundwert 1.0
Kopfhöreranschlüsse 1 +1.3
Kopfhöreranschlusstyp 6.3mm +0.9
Kopfhörer-Optimierung Nein +0
Bluetooth Audio Nein +0
Line-Ausgang Ja +0.4
Lautsprecher-Stummschaltung bei Kopfhörern Ja +0.7
Geräuscharmut der Tastaturmechanik Semi-weighted +1.2

Tragbarkeit

5.2
Faktor Dieses Piano Punkte
Grundwert 5.0
Gewicht 15.2 kg +0
Breite 1181 mm +0
Batterie Nein +0
Zusammenklappbar Nein +0
Tastenanzahl 76 tasten +0.2

Authentisches Spielgefühl

2.5
Faktor Dieses Piano Punkte
Qualität der Tastaturmechanik Semi-weighted (grade 2) +1.2
Tastenanzahl 76 tasten +0.8
Polyphonie +0
Klangerzeugung V-Piano modelling + SuperNATURAL E.Piano + Virtual ToneWheel + ZEN-Core +0.5
Tastenoberfläche Solide +0

Wie wurde das berechnet? — Methodik lesen

Roland V-STAGE 76 Testfazit

Dieser Roland V-STAGE 76 Test liest die veröffentlichten Spezifikationen aus Vergleichssicht: Tastatur, Klang, Übungseignung, Preis-Leistung und Grenzen.

Technisch ist das V-STAGE 76 dasselbe Vier-Engine-Bühneninstrument wie das V-STAGE 88 — es tauscht lediglich 88 gewichtete Hammermechanik-Tasten gegen 76 halbgewichtete Waterfall-Tasten, und damit spürbar Gewicht und Breite.

Vorteile

  • Die neu entwickelte halbgewichtete WATERFALL-Tastatur hat die abgerundete, lippenlose Vorderkante, auf die Orgelspiel angewiesen ist: Glissandi und Smears gelingen, ohne dass die Tasten hängenbleiben.
  • Vier Engines arbeiten unabhängig voneinander: eine Acoustic-Piano-Engine auf Basis der V-Piano-Modellierung, eine neu entwickelte Electric-Piano-Engine aus Rolands aktueller SuperNATURAL-Arbeit, eine Orgel-Engine mit Virtual Tone Wheel Technologie und eine ZEN-Core-Synth-Engine mit über 400 internen Klängen.
  • Jede Engine hat einen eigenen Panelbereich statt eines gemeinsamen Menüs — Zugriegel, EP- und Synth-Parameter bleiben im Set haptisch erreichbar.
  • 512 Scenes, 128 Scene Chains und 8 automatisch gesicherte EX Scenes tragen eine komplette Setlist ohne Laptop daneben.
  • Channel Aftertouch sowie zwei frei belegbare Räder und zwei belegbare Schalter bieten Ausdruckskontrolle, die den meisten Stagepianos fehlt.
  • Bühnentaugliche Anschlüsse: symmetrische XLR-Hauptausgänge neben 6,3-mm-TRS-Ausgängen, zwei symmetrische Sub-Ausgänge, Stereo-Line-Eingänge, vier Pedalbuchsen, MIDI IN mit zwei MIDI OUT/THRU und ein klassenkompatibler USB-C-Port für Audio und MIDI.
  • XLR-Mikrofoneingang mit eigenem Pegelregler, eigenem Hall und MFX sowie Vocoder — ein Gerät weniger für singende Keyboarder.
  • Mit 15,2 kg und 1181 mm Breite ist es deutlich leichter und kürzer als das 88-Tasten-Modell.

Nachteile

  • Halbgewichtete Tasten ohne Hammermechanik: Wer überwiegend Klavierliteratur spielt, greift zur falschen Hälfte des V-STAGE-Paares.
  • Keine eingebauten Lautsprecher, also sind Verstärker, Monitor oder Kopfhörer Pflicht — und es gibt nur eine Kopfhörerbuchse.
  • Kein Bluetooth, weder Audio noch MIDI. Drahtlose App-Steuerung oder Playbacks entfallen.
  • Kein interner Audiorecorder; Aufnahmen laufen über das Gerät am USB-C-Anschluss.
  • Im Karton liegen nur Bedienungsanleitung und Netzkabel. Ständer, Pedale und Case kommen separat dazu.
  • Roland veröffentlicht keine maximale Polyphonie, sodass sich die Reserve bei vier gleichzeitig genutzten Engines nicht auf dem Papier prüfen lässt.

Das V-STAGE 76 ist die Variante für Hände, die auf Zugriegeln, Rhodes-artigen Klängen und Synthleads zu Hause sind — und für Musiker, die Kilogramm und Zentimeter beim Einladen mitzählen. Vier Engines mit eigenen Panelbereichen, Aftertouch, Mikrofoneingang mit Vocoder und vollständige symmetrische Anschlüsse ergeben ein Keyboard, das die gesamte Bühnenanlage sein kann statt nur eine Ebene davon. Der Preis dieser Ausrichtung ist die Mechanik: 76 halbgewichtete Tasten genügen niemandem, dessen Programm überwiegend aus Klavierliteratur besteht, und für genau diesen Fall existiert das V-STAGE 88. Die Entscheidung fällt allein an dieser Stelle, denn in allem Übrigen sind beide identisch.

Roland V-STAGE 76 Bewertungspunkte

Roland V-STAGE 76 Tastatur und Spielgefühl

Die WATERFALL-Tastatur ist neu für die V-STAGE-Reihe und halbgewichtet statt mit Hammermechanik ausgeführt, mit Channel Aftertouch und einer laut Roland überarbeiteten Anschlagsdynamik-Erfassung. Entscheidend ist das Profil: eine kantig abgerundete Tastenvorderseite ohne die überstehende Lippe einer Klaviertaste. Genau daran hängt das Orgelspiel, weil die Hand über die Tastenfront gleiten kann, ohne dass ein Finger hängenbleibt. Ehrlich gelesen ist das eine Weggabelung innerhalb einer Konstruktion: Dasselbe Instrument gibt es als V-STAGE 88 mit 88 gewichteten Hammermechanik-Tasten, sonst unterscheidet die beiden nichts. Wer das 76 wählt, entscheidet sich für Orgel- und Synthesizertechnik und für weniger Traglast statt für Tastengewicht.

Für wen das Roland V-STAGE 76 geeignet ist

Für Orgel-, E-Piano- und Synthesizerspieler, für musikalische Leitungen und für alle, deren Bühnenaufbau aus mehreren Instrumenten besteht. Es passt zu Musikern, denen die Vorderkante einer Taste unter der gleitenden Hand wichtig ist und die ihr Equipment selbst tragen. Wer vor allem Klavierliteratur spielt, sollte stattdessen zur 88-Tasten-Variante greifen; für Anfänger ist keines von beiden gedacht.

Roland V-STAGE 76 Klang und Lautsprecher

Die Acoustic-Piano-Engine beruht auf V-Piano-Modellierung statt auf festen Samples und bietet zwei Konzertflügel, ein Klavier und ein Filzklavier, die sich mit Piano Designer nachformen lassen. Die Electric-Piano-Engine ist eine Neuentwicklung aus Rolands aktueller SuperNATURAL-Arbeit und gliedert sich in Tine, Reed, Digital und Clavinet mit eigens dafür ausgelegten Effekten. Die Orgel ist ein dreiteiliges Konsolenmodell auf Basis der Virtual Tone Wheel Technologie, ergänzt um zwei Vintage-Transistortypen und einen Pfeifenorgeltyp, mit Overdrive und Rotary-Effekt. ZEN-Core liefert über 400 interne Klänge und nimmt SDZ Sound Packs sowie Model Expansions über Roland Cloud auf. Dahinter arbeiten 16 Multieffektsysteme mit 93 Typen, 9 Chorus- und 7 Halltypen sowie Master-Kompressor und -EQ. Ohne Lautsprechergehäuse färbt nichts nach: Was aus den XLR-Ausgängen kommt, ist genau das, was am Panel gebaut wurde.

Was Sie vor dem Kauf des Roland V-STAGE 76 wissen sollten

Roland nennt für das V-STAGE 76 keine maximale Polyphonie, und wir raten hier nicht; anderswo zitierte Zahlen gelten als unbestätigt. Registrierte Besitzer erhalten die Model Expansions JUPITER-8, JUNO-106, JX-8P und SH-101 kostenlos über Roland Cloud — eine echte Erweiterung, keine Testversion. Zwei USB-Ports sind für einen Roland A-49 oder A-PRO reserviert, was den vorgesehenen Mehrkeyboard-Aufbau deutlich macht; ein separater USB-Speicherport übernimmt Backups. Die Anzeige übernimmt ein 4,3-Zoll-Grafikdisplay. Roland positioniert das Instrument ausdrücklich nicht als Nachfolger eines früheren Modells. Vorgestellt wurde es im Januar 2025 auf der NAMM, in Japan kam es im Februar 2025 in den Handel.

Demo-Video

Video für dieses Modell folgt in Kürze

Wir binden Videos offizieller Hersteller-Kanäle und vertrauenswürdiger Rezensenten ein. Sobald eine geeignete Demo oder Rezension verfügbar ist, erscheint sie hier.

Spezifikationen

Tasten 76
Tastaturmechanik Semi-weighted
Gleichzeitige Töne
Klänge 400
Gewicht 15.2 kg
Lautsprecher
Bluetooth Nein

Fachbegriffe werden im Glossar erklärt. Glossar →

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Empfohlenes Zubehör

🪑

Ständer

Ständer nicht enthalten (separat erhältlich)

Ein stabiler X-Ständer oder Möbelständer ist unverzichtbar, wenn keiner mitgeliefert wird.

🎧

Kopfhörer

Geschlossene Kopfhörer mit gutem Bassklang machen das Üben angenehmer.

🎹

Sustain-Pedal

Das mitgelieferte Pedal ist meist einfach. Ein Upgrade auf ein Halbdämpfer-Pedal lohnt sich für ausdrucksvolles Spiel.

💺

Klavierbank

Eine höhenverstellbare Klavierbank hilft, die richtige Haltung bei langen Übungssitzungen beizubehalten.

Kaufmöglichkeiten

UVP

3.210 €

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Hersteller (offiziell) Offizielle Pressemitteilung

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